Das waren unsere Themen 2013 – eine Nachlese

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Mehr als 12.000 Seitenaufrufe, über 30 Artikel von 11 Autoren, dazu gut 100 Kommentare, rund 75 Freunde auf Facebook und 160 Follower auf Twitter– die mafolution hatte auch 2013 ein überaus erfolgreiches Jahr! Doch es geht uns ja bekanntlich weniger um Zahlen, als um Inhalte – deshalb möchten wir (wie schon im vergangenen Jahr) nochmal die großen Themen aus 2013 Revue passieren lassen.

Marktforschung in der Krise

Unser Jahr hatte mit einer Blogparade zum Thema „Marktforschung in der Krise“ angefangen, die in einem kleinen eBook gegipfelt ist. Natürlich blieben bei diesem Thema selbstkritische und pessimistische Töne nicht ganz aus, doch insgesamt war der Ausblick durchaus positiv. Steckt in jeder Krise nicht auch die Chance, sich mit neuen Ansätzen und Innovationen neu zu erfinden?

Doch wohin führen uns diese neuen Methoden? Welche forschungsethischen Fragen begleiten uns dabei? Wie muss sich die Branche nach außen hin präsentieren? Um es vorwegzunehmen, genau diese Themen haben 2013 auch die Schwerpunkte auf der mafolution gesetzt.

Neue Methoden für alte Probleme

Immer neue Methoden geraten in den Fokus der Marktforscher: Big Data, Facial Coding, Mobile Research, Gamification, 3D-Drucker, usw. Dabei spielt das frühzeitige Identifizieren von Trends sicherlich eine wichtige Rolle – für uns, und für unsere Kunden. Es gilt jedoch auch zu bedenken, dass die Methodendiskussion nicht zum Selbstzweck geführt werden sollte; es muss immer auch um den Business Impact gehen. Lässt sich unser Streben also auf die griffige Formel Relevanz in Echtzeit reduzieren?

Und dann gibt es ja noch viele alte Probleme, die vielleicht einmal eine neue Lösung brauchen: Repräsentativität oder Anonymität. Können wir hier weiter machen, wie bisher?

Forschungsethik, Transparenz und Qualität

Apropos Anonymität: Vor dem Hintergrund des NSA-Skandals war natürlich auch Datenschutz ein Thema bei uns. Spielt Anonymität in der Forschung überhaupt noch eine Rolle, oder vielleicht gerade jetzt? Wie transparent sollten wir sein, und wie viel Transparenz leisten wir uns wirklich? Das trifft natürlich vor allem auch die Wertschöpfungketten der Marktforschung, insb. die Untervergabe von Aufträgen zu. Wird das den eigenen Qualitätsansprüchen und -versprechen gerecht?

Quo vadis Mafo?

Und damit kommt man bei den künftigen Herausforderungen an. Das Image der Branche und ihre Selbstvermarktung spielen hier eine große Rolle. Aber nicht nur: die Branche differenziert sich aus und neue Marktteilnehmer treten in Konkurrenz zur herkömmlichen Marktforschung. Wie muss man darauf reagieren? Vielleicht müssen wir uns einfach von unseren etablierten Wahrnehmungen lösen und neue Perspektiven suchen. Marktforschung und Kunst? Ist sicherlich ein guter Anfang!

Vielen Dank an alle Autoren, Kommentatoren, Leser, Fans und Follower! Kommt gut ins Neue Jahr – und ihr wisst ja: die mafolution lebt vom Mitmachen (nur für den Fall, dass ihr noch nach einem guten Vorsatz für 2014 sucht)! 🙂

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Über den Autor

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