Fresh Talent

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Unter diesem Titel gibt es derzeit bei brainjuicer einen sehr schönen Videozusammenschnitt vom ESOMAR Kongress 09 zu sehen.

In diesem Video geben eine Reihe von internationalen Kolleginnen und Kollege ihre Meinung zu dem Thema wider, welche Möglichkeiten und Herausforderungen derzeit bestehen neue Talente an Marktforschung und ihre benachbarten Disziplinen heranzuführen.
Das sind zum Teil sehr interessante Einblicke, aus denen man zwischen den Zeilen sehr genau erkennen kann, wo auch international der Schuh so ein bisschen drückt.

Mein Lieblingskommentar dazu kommt von Laurence Gold, der zu bedenken gibt, dass bereits in der Lehre von Marktforschung und in der Vermittlung sowie Anwendung ihrer Ergebnisse Verbesserungspotentiale zu erkennen sind. Ich frage mich nur, welche Schauspieler oder Regisseur wäre denn bereit hier mal einzuspringen?

Und ich frage mich natürlich auch, wie Ihr das Thema bewertet. Welche Anforderungen seht Ihr, um den Kampf um die „fresh talents“ erfolgreich zu bestreiten? Welche Möglichkeiten gibt es und welche Erfahrungen habt Ihr (z.B. im Rahmen von Lehraufträgen oder anderen Veranstaltungen)? Oder denkt Ihr, das ist gar nicht so schlimm und das derzeitige Modell ist zukunftsfähig?

Ich bin sehr neugierig…

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Über den Autor

Marktforschung mit Leidenschaft mit jeder Menge Erfahrung wie Research für Marketing, Strategie und R&D nutzbar gemacht wird

3 Kommentare

  1. Ich glaube es ist gar nicht so furchtbar schwer. Es gibt – wie wahrscheinlich in jeder Branche – halt immer gute und schlechte Beispiele. Ich kenne eine Reihe spannender, innovativer und inspirierender Institute, die es auch durchaus verstehen, sich für „Fresh Talents“ interessant zu machen.
    Klar: mit Erbsenzähler-Image, verstaubtem Auftritt und „das-haben-wir-schon-immer-so-gemacht“-Mentalität ist das relativ schwierig. Wer sich aber traut, neue Wege zu gehen und vor allem auch das „Produkt Marktforschung“ selbstbewusster und offensiver vertritt, der hat m.E. bei den Fresh Talents sehr gute Chancen.

  2. Ja, ich glaube das stimmt. Mittlerweile ist die gute alte Methodenausbildung für junge Lolleginnen und Kollegen nicht mehr das Ein und Alles. Sie bleibt weiterhin sehr wichtig, reicht aber nicht mehr aus.
    Das zeigt sich vor allem daran, dass immer mehr Nicht-Soziologen und -Psychologen zu den „fresh Talents“ zählen.
    Wenn die Fähigkeiten vorhanden sind, dann können die Kenntnisse immer noch erworben werden.

    Das ganze steht und fällt jedoch, und da gebe ich dir natürlich Recht, mit dem Verständnis von MaFo durch die Arbeitgeber der „fresh talents“…

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