So oder so, die Initiative der US-Regierung gegen Schleichwerbung im Internet vorzugehen, hat etwas. Vor verspricht sie eine Verbesserung der Qualität der Datenmengen, die täglich im Internet durch user generated content produziert werden.
Denn im Moment ist – bei allen technologischen Möglichkeiten – nicht deutlich, aus welchen Motiven Personen Blogbeiträge kommentieren, Twitter nutzen oder Statusmeldungen auf Facebook pflegen. Das kann aus Mitteilungsbedürfnis und Freude am Netwerken, aus Eitelkeit, Gewohnheit oder Annehmen einer parallelen Identität geschehen, aber eben auch zur Produktvermarktung passieren. Schleichwerbung ist dann der richtige Ausdruck.
Die nun im Raum stehende Verschärfung der Verfolgung von Schleichwerbung führt vielleicht wirklich dazu, dass die Auftraggeber solcher „Blogger-Kampagnen“ offen gelegt werden müssen. Dann wäre es „nur“ noch eine technische Aufgabe diese Angaben zu filtern und dementsprechend als „web 2.0 Auftragscontent“ zu klassifizieren. Somit wäre für die Marktforschung ein Content-Stream anhand einer Motivation eindeutig benannt und separat analysierbar.
Mal sehen, was sich da entwickelt…
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